Produktion „Wüstenzeiten“

Es begann mit einem Song, den wir 2021 schrieben (Der Gott, der mich sieht) und seitdem befinden wir uns auf dem Weg zum Release unserer EP „Wüstenzeiten“.

2022 besuchten wir die Summer Music School der „Schallwerkstadt“, einer Musikakademie im Schwarzwald. Dort lernten wir Silvi und Marc Egles kennen und Katrin Lauer, die uns auf unserem Weg begleiten würden. Wir träumten von einem „Buchalbum“, also Songs, die in Form eines Buches veröffentlicht werden würden mit QR-Codes, über die man die Songs abspielen könnte. Ich erinnere mich an eine Mindmap, an der es die Cluster Bibelverse, Stories, Handletterings, Songs gab. Und tatsächlich einen (wie es aussieht) realistischen Zeitrahmen von 4 Jahren. Für uns war es vor allem deshalb realistisch, weil wir einen Familienalltag mit zwei Kindern bestreiten und normale Jobs haben.

So schrieben wir fleißig in den Abendstunden unsere Texte über Zerbruch in schwierigen Zeiten und klebten die Scherben mit Gold zu einem Song. Sebastian an der Gitarre und Chrissi tief über ihre Notizen gebeugt. Immer wieder mussten die Songteile gesungen und gespielt und so Stück für Stück, Abend für Abend, zu einem Ganzen zusammengesetzt werden. So schrieben wir 10 Songs und Fragmente.

Über den Kontakt zur Schallwerkstadt und im Rahmen des Mentoringprogramms „Empowering Artists“ lernten wir Jörn Schlüter kennen, der unser Produzent werden sollte. Im Herbst 2024 besuchten wir ihn nach einem langen Vorlauf, während dem wir die Songs hin und herschickten und er sie bearbeitete, in Bremen und Chrissis Stimme für 6 Songs wurde aufgenommen. Wir schafften alle Songs in 2 Tagen. Das war ein Riesenerfolg. Im November wurden die Songs dann von Jörn in der Zusammenarbeit mit Chris Lass gemixt und von Chris Lass gemastert. Das war wirklich ein Geschenk, jetzt unsere Songs fertig hören zu dürfen.

Und jetzt gibt es das Datum für das Releasekonzert und wir sind gespannt, wie die Reise weitergeht.